Starfotograf Guido Karp kommentiert Eure Arbeiten

Wie kommt man als Fotograf an seine Aufträge? Wie werde ich Assistent bei Fotografen wie Greg Gorman, Peter Lindbergh oder Guido Karp? Wie bewerbe ich mich? Wie sieht die optimale Mappe aus?

Diese und andere Fragen wird Starfotograf Guido Karp im Rahmen seiner Workshops auf dem fc-Festival an diesem Wochenende in Hamburg klären. Aufgrund der großen Nachfrage ist Karp nicht nur am Samstag für Euch da, sondern steht auch am Freitag zur Verfügung und wird sich unter anderem Eure mitgebrachten Mappen ansehen. CD-Präsentationen können über einen Beamer gezeigt werden.

Alle Workshops von Guido Karp

Freitag, 17:00 - 18:30 Uhr
Wortvortrag Guido Karp Ich möchte mich bewerben – als Praktikant, Azubi, Assistent. Worauf muss ich achten? Nachfolgend
Wortvortrag Guido Karp 60 Minuten Meine Mappe – was zeige ich, was lasse ich besser weg. FC-Mitglieder zeigen ihre Arbeiten, der Profi kommentiert.

Samstag, 11:30-12:00 Uhr
Wortvortrag René Bially (Erster Assistent Guido Karp)
Job eines Assistenten auf Tour: Vorbereitung Session, Vorbereitung Equipment, z.B. Sensor-Reinigung mit Visible Dust, Übernahme Daten auf mobilen Datenspeicher, Durchsicht Daten am Rechner, EBV, Speicherung in Datenbank

Samstag, 12:00-12:30 Uhr
Wortvortrag Guido Karp
Der Job auf Tournee – was macht man da denn ganzen Tag, was macht den
Job aus, welches Equipment muss mit, in Kombination mit:

Samstag, 12:30-13:00 Uhr
Praxisvortrag Guido Karp
Flexibilität auf Tour – „Fotografiere das Konzert“

Samstag, 15:30 - 17:00 Uhr
Wortvortrag Guido Karp Ich möchte mich bewerben – als Praktikant, Azubi, Assistent. Worauf muss ich achten? Nachfolgend
Wortvortrag Guido Karp 60 Minuten Meine Mappe – was zeige ich, was lasse ich besser weg. FC-Mitglieder zeigen ihre Arbeiten, der Profi kommentiert.


PS: Wer's zum Festival nach Hamburg nicht schafft, aber trotzdem Interesse an dem Vortrag hat, schickt einfach eine Mail an contact@guidokarp.com - vom Vortrag wird ein Doku-PDF erstellt.

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Kommentare (63)

super sache das, merci!

guido karp wird überschätzt.

herr b hat recht. guido karp macht nicht die besten fotos

gääähn

was soll der hype um guido karp?

Guido wird überschätzt?

Na, ich glaube kaum .... auch wenn ich nicht alles gut finde was Guido macht: als Kollegen und Menschen schätze ich ihn sehr; und wer ist schon perfekt?

Viele Grüße


Ralf

Was soll denn das ganze Geschwafel - auch Helmut Newton wurde überschätzt - Guido Karp macht gute Fotos - der Beweis sind die vielen Aufträge der Kunden - z.B. Sarah Connar oder ACDC uvm.
Hat einer von Euch einen Auftrag bekommen ACDC exklusiv zu fotografieren - ich glaube kaum - also laß diese doofe Gerede über überschätzte Fotografen - egal wenn Ihr damit meint - ich glaube eher das Ihr euch selbst überschätzt.

Ein Guido Karp hat in obiger Aufzählung absolut nichts verloren.... nicht mal ansatzweise.

Gruß,
Manfred

Das ist wie beim Fussball, auch dort gab es immer schon aussergewöhnlich gute Spieler, aber nur sehr wenige hatten das Charisma eines Beckenbauer..., auch wenn sie vielleicht noch mehr Tore geschossen haben ... - kommt auf mehr an als nur auf gute Bilder ;-)

Also lasst den Herrn Karp sein wie er ist, es darf auch "Starfotografen" geben, und wie gut die Bilder sind liegt immer auch im Auge des Betrachters ...

Neid und Missgunst bringen nix ... - versucht einfach noch besser zu sein und alles wird gut ...;-)
Kloppt Euch drum...
RP

Ob Herr Karp wirklich gut ist oder überschätzt wird - das ist doch gar nicht die Frage, sonder eher, ob einem seine Bilder gefallen oder nicht. Geschmäcker sind nun mal verschieden.

Wenn ich mir die Portfolios einiger seiner schärfsten Kritiker ansehe, kann ich in der Regel feststellen, dass sie offenbar ein anderes "Kunstverständnis" haben als er. Ob das dann allerdings "besser" ist??? Also bitt etwas weniger Überheblichkeit, mehr Toleranz und dafür weniger Neid. Denn eines ist unbestreitbar. Herr Karp hat den Erfolg des Tüchtigen und er hat etwas, das vielen fehlt. Er kann nicht nur verdammt gut fotografieren, er kann auch Kundenwünsch umsetzen, professionell zuverlässig arbeiten und deine Arbeit auch vermarkten. Gut sein reicht eben nicht, man muss es auch umsetzen können.

Na ja, ich finde auch das Guido Karp überschätzt wird. Ich hab das so verstanden, er bezahlt die Stars für die Fotos und um sie hinterher gewinnbringend über Fans**** an Fans zu verkaufen. Soviel zu den "Kunden". Und jemand der Azubis als Assisten etc. vorstellt is sowieso überschätzt.

Also, ich wüsste nicht wer die "The Leading Photographers of the World" sind (und ob es die wirklich gibt) zu denen er sich zählt. Angeblich wurde er mal nominiert oder sogar ausgezeichnet als "Musicphotographer of the year", keine Info darüber im Netz oder sonstwo. Und ausser einem Handybuch hab ich auch noch keine wirklich gute Veröffentlichung von ihm gesehen, also ein Plattencover etc. Da gibts bestimmt viele bessere "Star"- Fotografen die es nicht nötig haben so dick aufzutragen und authentisch geblieben sind. Aber mag das jeder sehen wie er will, jedenfalls kann er gut "erzählen"!

Grüße

Wer überschätzt Guido Karp?

Ist es der Mann, der Liberty Valance erschoss?
oder wird Guido Karp überschätzt von dem mann, den sie Pferd nannten?
Wenn hier keine Erwähnung von Guido Karp möglich ist, ohne dass irgendwer klugschwätzt "der wird überschätzt", dann heißt die botschaft für mich: "ich möchte auch mal so überschätzt werden."
offenbar kriegen es einige hier absolut nicht geregelt, dass "starfotografen" sich überhaupt mit dem niederen "authentischen" fc-geschmeiss abgeben.das ist dann aber eher ein problem des selbstbildes.
ho.

Lieber Holger,

vielleicht kannst du mir ja folgende Fragen beantworten:

Wer sind denn die "Leading photographers of the World" und wer hat diese organisation ins leben gerufen ?
Wo gibt es Infos der angeblichen Nominierung/Auszeichnung des Herrn Karp als "Music Photographer of the year"?

Klar hat er ne ganze Menge Stars fotografiert, aber er hat dafür bezahlt!Und

Wer hinterfragt das eigentlich mal?

Grüße

... es erscheint mir alles konstruiert und nicht echt, fast schon unseriös. Grüße

Er macht Bilder und kann gut davon leben ...und scheint sogar enormen Spass daran zu haben, was er macht!

That's business. Der Rest ist Neid!

Deutschland, Deine Neid-Diskussionen.

Ob einer gut ist oder, bleibt immer persönliches Empfinden. Da kann einer besser sein, der nur die Waldbrunner Dorfmusik fotografiert, als einer der exklusiv die "Stars" fotografiert. Menschen sind sie alle.

Ob einer Erfolg hat oder nicht, hängt gerade in der Fotografie auch ganz viel von dem großen Faktor Glück ab - zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der Kuchen, der mit den richtig großen Jobs bestückt ist, ist eben leider zu klein für die Millionen Besitzer einer professionellen Kamera...

Er hätte das alles nicht nötig. Durch sein Verhalten zeigt er Respekt gegenüber uns den Hobby-Knippsern, den Respekt, der hier einigen fehlt.

lg
Mario

Ich bin immer wieder erstaunt über solche Diskussionen. Zum Beipiel über die Behauptung, dass Guido Karp dafür bezahlt, dass er Leute wie ACDC, Tina Turner etc. auf Tour fotografiert.

Hast du dafür Beweise?

Lieben Gruß
Bernd

Und selbst wenn er sie bezahlt...
der Erfolg würde ihm recht geben!

Wenn ein Sportartikelhersteller einen Sportler bezahlt um Produkte mit dem Sportlernamen zu verkaufen würde doch auch keiner Meckern, oder?

Der Mann hat lange Jahre hart dran gearbeitet, dann gönn ich ihm seinen Ruhm dafür! Vielleicht ist er nicht der beste Fotograf der Welt, aber er hat seinen Erfolg auch nicht nur wegen seiner Handwerkskunst.

Für alle Neider hab ich zwei Buchempfehlungen vom gleichen Autor:

Larry Winget - Shut up, stop whining & get a life!
ISBN: 0471654655

Und:
Larry Winget: It's Called Work for a Reason!
ISBN: 978-1592402816

Der Junge verdient viel Geld mit dem was er tut, das ganze Gerede hier ist nur Neid und Überheblichkeit, fast schon peinlich.

Aber was juckts die deutsche Eiche, wenn sich die Sau dran kratzt? Ihr könnt lästern wie Ihr wollt, seine Workshops werden ausgebucht sein, sein Auftragsbuch voll, sein Konto auch und die ganzen herausragenden Künstler die sich hier die Klinke in die Hand geben bleiben weiterhin schlecht bezahlt...

Und mal im Ernst, es gibt keine andere Definition von Erfolg!

@ Patrick: Feine Buchtipps ;-))

Wie war das jetzt mit den "Leading Photographers of the World" zu denen er sich zählt?

Wer versteckt sich hinter Paul Magee? Neu, kein Profil, keine Fotos, nur diese Kommentare hier im Blog zu diesem Thema. Mehr muss man sich dann nicht fragen.

Starfotograf hin oder her - wer kriegt den Arsch hoch udn fährt 1000km und macht was?

Mein Gott, hier haben ein paar Leute Probleme.... ich kriege Pickel, wenn ich sowas "Und ausser einem Handybuch hab ich auch noch keine wirklich gute Veröffentlichung von ihm gesehen, also ein Plattencover etc. " lese. Checkt mal "Robbie Williams - live at the Albert", Phil Collins "The first final farewell tour" oder ... ach, was rechtfertige ich mich hier.

Sollen alle die Dinge sehen, wie sie wollen. Sollen sie kommen und sich freuen, oder wegbleiben ihr Leben anderweitig genießen. Aber meckern sollen sie wirklich nur dann, wenn sie selbst den Arsch hochkriegen und was auf die Beine stellen. Sonst ist es - überschätzt hin oder her - billig und niveaulos.

Soweit von mir, muss jetzt nach Luxemburg, Mark Knopfler fotografieren. Und natürlich reich machen :-)

Guido

Es war ihm aber so wichtig, seine Meinung kundzutun, dass er sich einen Account zugelegt hat....
;-)

@Paul:
Bezüglich "Leading Photographers of the World": Du kannst googlen, ich jedenfalls fand einige Links.

Ich finde gut, dass Guido Karp diesen Workshop macht und sein Wissen teilt, was in der FC nur schwer zu finden ist. Ich könnte mir vorstellen, dass er auch was anderes an den beiden Tagen machen könnte. Wäre natürlich auch toll, wenn einige der Spitzenfotografen der FC dies machen könnten, ist aber Jedem selbst überlassen.

Google is toll, leider finde ich nichts mit Hintergrundinfos zu Organisation etc.. Bitte, kann das mal einer liefern? Mich würde interessieren wer den die anderen "Leading ...." sind und was die so besonders macht und wer sagt denn das Du würdig bist einer zu sein. Ich hinterfrage die Dinge halt gerne und lasse mir keinen Bären aufbinden. Aber vielleicht kann Herr Karp das ja selber beantworten? Ansonsten verabschiede ich mich jetzt aus dieser Unterhaltung hier und lasse euch in Frieden.

Grüße

Wenn man liest, was hier abgeht, dann fragt man sich, wieviele mit ICE-Tempo durch die gute Kinderstube gerauscht sind.

Wenn die Leute bei den Kommentaren nur halb so kritisch wären wie bei Herrn Karp, gäbe es endlich mal mehr als nur Streicheleinheiten für Buddys oder sonstwen.
Abgesehen davon dürften die wenigsten hier auch wissen, wie man als Assistent gute Arbeit macht und vor allem wie die Arbeit im Bühnengraben aussieht.
Schonmal versucht, sich bei 120db auf die Komposition, die Lichtverhältnisse und den Gesichtsausdruck des Sängers (etc.) zu konzentrieren?

Eben.

Also im Zweifelsfall erstmal hinsetzen und zuhören, gemeckert wird ggf. später.

Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.

Wilhelm Busch hat das vor 100 Jahren schon richtig erkannt, manch andere brauchen eben ein paar Jahre mehr........

120 db sind Kinderkram. Wozu gibt es Gehörschutz?

PS.: Natürlich bin ich auch neidsch und gebe es sogar zu!

wie Christian Pichler, arm finde ich das

:-(

Furchtbar, furchtbar, furchtbar - schlimm, schlimm schlimm!
Ich prangere das an!

ob der guido karp nun überschätzt wird ocder nicht,darüber kann ich mir am wenigsten ein urteil erlauben.seine fotos sind für mich einfach klasse,aber, ich persönlich finde die fotos von sascha hüttenhain noch besser
lg regina

Hallo Regina, vermutlich bin ich einer der größten Sascha Hüttenhain Fans! Liebe Grüße Guido

„Fremde oder Freunde, wie wird alles sein....“ sang einmal Howard Carpendale. Um das allgemeine Informationsinteresse zu stillen, hier gerne ein umfassendes Statement von mir.

Ich fotografiere seit meinem 12 Lebensjahr Konzerte, also jetzt 33 Jahre. Angefangen habe ich mit den unvergessenen Mega-Stars wie Bob Lennox, SBB Band oder Grobschnitt, Eloy oder Franz K in den geheiligten Hallen des Rock N Rolls, der Jahnhalle Bad Breisig und, wenn es dann mal richtig dicke kam, sogar in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz. Da musste man natürlich kämpfen, um als kleiner Mann eine Fotografier-Erlaubnis für so wichtige Leute wie Roger Whittaker oder gar die Münchener Freiheit zu bekommen.

Will heissen: ich habe mir den Arsch abgerannt. Kein Geld, minimales Equipment (Minolta SRT101b, 50mm 1.4 und ein 70-200mm 2.8, und ein Metz CT45, den ich eh im Konzert nie benutzen durfte). Kein Zugang. Stück für Stück habe ich mir meinen Platz im Markt durch Zuverlässigkeit, sicher auch ein bissl Talent, ganz bestimmt aber durch Hartnäckigkeit (in Vermeidung des Wortes Penetranz) ertrotzt. Und das über lange lange Zeit.

Ich habe nichts geschenkt bekommen. Ich hatte keinen reichen Papa, keine Leute aus der Branche, die mich an der Hand genommen haben und mich ins Business eingeführt haben.

Dementsprechend stolz bin ich auf das, wo ich heute bin, und was ich erreicht habe. Manche mögen es mir als Arroganz und wie ich sehe ans „unangemessen überschätzt“ auslegen – so what?

Ich habe viel gelernt, wichtiger noch: ich war bereit, viel zu lernen. Musste ich auch, jeder Fehler hat mich – tut er noch heute – meine Kohle gekostet. Heute kommen Praktikanten, Azubis und Assis zu mir ein eine Fünf-Sterne-Welt. Eine Welt, in der wir Fahrzeuge der gehobenen Klasse fahren und uns im Finden des richtigen Wegs zu den Hiltons dieser Welt auf Navigationsgeräte verlassen.

Ich habe damals im Auto geschlafen, die „Stullen“ (Anmerkung der Redaktion: Brote;-) von Muttern geschmiert.

Tatsächlich ging es Schritt für Schritt voran. Ich habe Menschen getroffen, die meine Leidenschaft geteilt haben, mit mir auf einer Wellenlänge waren – und womöglich sogar manchmal einen Schritt weitergeholfen haben. Besonders erwähnt sei hier Jochen Bischoff, renommierter Werbefotograf der 70er, leider 2004 viel zu früh gestorben. Da die wichtigesten Zeiten seines Schaffens in den 70/80ern stattgefunden haben, bleibt heute im Web wenig zu sehen. Wirklich schade für Euch alle, die Ihr dies lest, und ihn nicht gekannt haben, er war ein großartiger Mensch, der mir nicht etwa die Technik „wie stelle ich die Kamera scharf“ beigebracht hat, sondern wie gehe ich mit Menschen um, ein Umstand, der mich heute weit nach vorne gebracht habe, denn – hier der kleine Seitenhieb an die, die mich wenig sachlich dafür aber reichlich unfein anfeinden – ein nicht unwesentlicher Teil meines Erfolges basiert darauf, dass ich mich „meine Künstler“ mögen, mir vertrauen, gerne mit mir arbeiten. Talent, Integrität, Loyalität, Leidenschaft – Kinder: der Mix macht’s!

Vier Jahre lang bin ich in meiner Schulzeit zehntausende Kilometer mit meinem besten Kumpel Bernie durchs Land gezogen, einem talentierten und reziprok-proportional (hoffentlich schreibt man das so) erfolglosem Schlagersänger. „Ich will nicht Dein Leben – ich will nur diese Nacht“ hiess mein erstes Cover. Beide hat uns die Leidenschaft gepackt, was zu erreichen. Bevor ich nun die Katze aus dem Sack lasse: Die Musik dieser nach unserem heutigen Musikgeschmack wirklich grenzwertigen Nummer kam von Axel Breitung und Uwe Busse, produziert war die Nummer von Gerd Grabowski und Bernd Dietrich. Alle haben wir gekämpft – und siehe da, man traf sie alle wieder: Axel Breitung schreibt und produziert u.a. DJ Bobo, Uwe Busse jahrelang die Flippers, Gerd Grabowski singt selbst als GG Anderson und Bernd Dietrich war dann Anfang der Neunziger Heilsbringer für Matthias Reim. Man trifft sich wieder, kennt sich – das Leben ist schön.

Kommen wir zurück zu „Fremde oder Freunde...“ Leider gelingt es einem nicht immer, Freunde zu werden oder zu bleiben. Nach dem Abi wollte ich dann bei BILD in Frankfurt Fuß fassen, bestaunte nicht ohne Neid die Kollegen, die im Namens und Zeichen von Europas führendem Boulevard-Blatt hofiert wurden, so auch ein fc Mitglied, der mir lange Zeit einen nicht unerheblichen Teil seiner Zeit mit doch sehr hämischen Kommentaren gewidmet hat. Auch hier im Blog sind es immer einige wenige, die dafür umso lauter, die alles bewiesen haben wollen, aber sich natürlich nicht die Mühe machen wollen, diese Information auf meiner Webseite oder per Google nachzulesen.

Deshalb hier so umfassend:

Der

„Music Photographer Of The Year“

war ein Preis des „Diamond Award Festival“, einem großen belgischen TV-Spektakel in den 80/Anfang 90ern. Die Awards wurden jährlich verliehen, und von der damals in Deutschland noch unbekannten Linda de Mol moderiert. Auf www.karp.tv findet sich ein Sammelsurium alter Clips, die wir mühsam vor Jahren von Video digitalisiert haben, und die teils in grauenhafter Qualität. Aber: einmal gegoogelt unter „Music Photographer Of The Year“ findet man Beiträge – und nicht nur über mich, sondern auch meine geschätzten Kollegen Jill Furmanowski, Anton Corbijn, Ken Duncan – die mir mir das Vergnügen teilen, für Ihre Arbeit ausgezeichnet worden zu sein. Reden wir mal „Tacheles“: natürlich bin ich stolz wie Oskar auf so eine Auszeichnung, denn ich bin damals im Wettbewerb gegen die angesagtesten Kollegen gestanden, und habe die Auszeichnung nicht etwa auf der Kirmes gewonnen. Und selbst heute, viele Jahre und um so mehr Learnings später: [fc-foto:6910926] ist ein Foto, das ich heute noch super-geil finde (andere vielleicht nicht – muss auch nicht.) Leider: mit der Show wurde auch der Award eingestellt, und der Preis wird heute von einer mir nichts sagenden Jury von flickr. Verliehen.

Keine bedeutenden Cover?

Auch zu finden auf meiner Seite. Sicher: Helene Fischer, Thomas Anders, Howard und was weiss ich sind nicht zwingend everyone’s darling. Offen bleibt, was sind „bedeutende Cover“

PUR Live ist das meistverkaufte Live Album Deutschland aller Zeiten.
Elton John’s Candle in the wind ist die meistverkaufte Single-CD aller Zeiten
Robbie Williams Live at the Albert ist die meistverkaufte Musik-DVD aller Zeiten.

Die Fotos sind jeweils von mir. Leider: für Michael Jackson’s Thriller, nach wie vor meistverkauftes Album der Welt hat es nicht gereicht ☹. Ist der Rest bedeutend genug?

„Ich bezahle die Künstler, das ich sie fotografieren darf“.

Vollkommener Unsinn. Ich habe noch nie einen Künstler bezahlt, noch werde ich jemals einen Künstler bezahlen. Tatsächlich hat Robbie Williams mich bezahlt, und sich dafür aber alle Einkünfte aus dem Vertrieb der Fotos an Print und was weiss ich eingesackt. Ich kriege mein Honorar, er den Rest. Vollkommen korrekt. Oder aber Rammstein, die bekommen eine Beteiligung von den Umsätzen, die alle ihre Fotografen – also auch ich Guido Karp – bei Vermarktung der Fotos erzielen. Da genug für mich übrig bleibt – gerne ☺.
FansUNITED zahlt Lizenzen an Künstler, aber nicht dafür, dass ich fotografieren darf, sondern dafür, dass die erforderlichen Persönlichkeitsrechte für den Vertrieb der Fotos an Fans abgetreten werden, eine Umsatzbeteiligung, so wie auch der Merchandiser eine Beteiligung zahlt, T-Shirts, Caps etc mit dem Logo/ Namen/ Abbild des Künstlers verkaufen zu dürfen. Ob Foto, Cap oder Shirt – wo ist der Unterschied?

und, finally:

The Leading Photographers Of The World, Inc.

Hierbei handelt es sich um ein in Delaware, USA gegründetes/ registriertes Unternehmen mit Sitz in New York. Wer sich genau dahinter verbirgt: keine Ahnung.
Vor ein paar Jahren erhielt ich – analog zu vielen anderen, wie auch damals Diamond Awards, eine amtlich aussehende Mappe, in der die Aktivitäten, Pläne etc vorgestellt wurden. Angeblich wurden 1000 Fotografen eingeladen, sich zu bewerben, und eine doch recht ansehnliche Jury aus Industrie- und Magazinleuten bildeten das Kuratorium. Einige davon kenne ich persönlich, die meisten nicht.

Dann wurde ich irgendwann nach NY geladen, neben 25 anderen anderen, die gleichfalls auf der „Short List“ waren, und es gab eine nette Party und interessante Gespräche über die umfangreichen Pläne, die einige Jungs mit offensichtlich reichlich $$$ in den Taschen dort hätten. Von den Kollegen auf der Shortlist kannte ich Peter Lindbergh und Peter Beard. Da ich mich weder für Sport-, Architektur- oder was weiss ich –Fotografie interessiere, kannte ich die anderen nicht, aber es wäre mir auch zu peinlich, wenn ich heute und hier lernen würde, neben des „Helmut Newton der Architekturfotografie“ am Tisch gesessen hätte, und nach wie vor ahnungslos wäre.

Dies bildet „just beautifully“ die Brücke zum Thema „Starfotograf“. Ehrlich: diese ganze Diskussion geht mir völlig am Arsch vorbei. Zunächst könnten wir diskutieren, woher per Definition das Sujet „Star“ kommt. Ich fotografiere Stars. Andere fotografieren Tiere. Die heissen dann „Tierfotograf XYZ“. Oder bei Akt: Autofotograf. Ich definiere mich nicht als Starfotograf. Das machen die anderen. Wohl denn.

Nun ist es wohl so, dass ich tatsächlich, wenn man es an den Einträgen in Google oder den Berichten in Fotozeitschriften misst, ein bissl bekannter bin als andere hier. Jeder, der sich die Mühe gemacht hat, mal ein Gespräch mit mir zu suchen, weiss, dass auch das mir völlig „am A.... vorbei“ geht. Wer Rat und Hilfe braucht, gerne.

Aufgrund der enorm positiven Erfahrung, die ich selbst in meinen Anfängen gemacht habe, bin ich selbst extrem auskunfts- und mitteilungsbereit. Ich kümmere mich – so dann auch Freitag/ Samstag auf dem fotocommunity festival in Hamburg. Niemand bezahlt mich dafür – und das ist auch ganz bestimmt kein Business für mich. Tatsächlich aber bekomme ich täglich – täglich! – Bewerbungen, die in Form und Inhalt die Grenze des Ertragbaren unterschreiten. „Ey, haste n Job für mich?“ – ein solches Mail hatte ich letzte Woche.

Reden wir abschließend über „überbewertet“ oder nicht. Wonach bewerten wir? Anzahl der gebuchten Tage? Anzahl der Veröffentlichungen? Standing im Markt? Oder Anerkennung in der fc?

Man kann die Dinge drehen, wie man will. Ich bin einer der wenigen „meines Kalibers“ die sich hier einbringen. Und das wohl kaum aus wirtschaftlichem Interesse. Die meisten – die leisen – wissen es zu schätzen und freuen sich. Über 1000 fcler, die nicht nach Hamburg kommen können, haben per Mail nach der Doku gefragt. Manche mit wirklich sehr freundlichen Mails, manche einfach mit einem leeren Mail und nur ihrer Email-Adresse. Was scheren mich also die wenigen, die hier teils unter anonymen Accounts unsachlich lamentieren? Warum dieser lange Text?

Ich wurde so erzogen, dass man antwortet. Dass man sich der Kritik stellt. Vor allem aber bin ich auch Mensch. Ein Mensch, der überwiegend haltlosen Dinge nicht einfach stehen lassen mag, weil böse Menschen halt nach dem Motto leben „was unwidersprochen bleibt, stimmt“. Eben nicht.

In diesem Sinne, freue mich auf das fc festival, Guido

Mehr Infos gerne und immer wieder unter newsletter (at) guidokarp.com

So ehrenwert es auch ist, dass Guido Karp diesen Text verfasst hat - es ist doch wirklich erschreckend, dass er es überhaupt tun musste...
Was hier abgeht, ist wirklich ein Spiegel des Geschehens in der gesamten fc. Insofern kann man nur den Kopf schütteln und sich lieber wieder dem realen Leben zuwenden.

Grüße, Rolf

...hab letztes jahr in essen bei guido karp einen workshop besucht, hat mir sehr gefallen wie er 100 fotografen in seinen bann ziehen kann.
hatte auch wirklich schöne anekdoten auf lager.
neben fototricks und motivation erwarte ich auch immer in fotoworkshops ein gewisse art von entertainment, sonst kann man sich auch lehrbücher bzw dvds kaufen.

Ach Guido, lass es einfach, das ist verschenkte Zeit *lach* ... einige verstehen´s doch nie !!!
Anstatt hier zig Kommentare zu schreiben und einen renommierten und in der Fachwelt angesehenen Fotografen anzugreifen, sollten sich einige hier besser um ihre Fotografie kümmern.
Mal ehrlich, warum sind wir hier in der Community ? Um uns auszutauschen, uns Tipps zu geben und von anderen welche zu erfahren. Ich für meinen Teil gebe sehr gerne Tipps und Tricks weiter und ich weiß aus eigener Erfahrung, das Guido das auch macht. Ich freue mich immer, wenn ich von anderen Menschen, die ehrlich ihre Kritik äußern, was aufgreifen und lernen darf. Das geht natürlich nur dann, wenn man bereit ist sich selbst nicht so hoch zu hängen und sich selbst nicht für den Besten zu halten.
Für alle, die das nicht können, gibt´s ja hier zu genüge, kümmert euch um euch selbst, da habt ihr doch bestimmt besseres zu tun, als sich mit uns (der Community) rum zu ärgern, oder ?

Was den Einwurf "Hüttenhain" - "Karp" angeht, so sollte man nicht vergessen, das das doch zwei ganz unterschiedliche Arten der Fotografie sind. Ich kenne Sascha persönlich und habe auch schon Guido kennen lernen dürfen. Beide vom Wesen her sehr angenehme Zeitgenossen und beide verstehen eine Menge Spaß ... aber was noch wichtiger ist, man kann von beiden noch eine ganze Menge lernen ... mir geht es jedenfalls so !!!

Gutes Licht weiterhin, euer Torsten

Es ist immer wieder erstaunlich welch hoher Neidfaktor zum Ausdruck kommt wenn sich ein "Starfotograf" die Ehre in der FC gibt. Jeder der sich die Mühe machen würde Guido persönlich kennenzulernen und Gelegenheiten hierzu gibt es mehr als genug, würde erkennen, dass er völlig normal geblieben ist und ihm glauben, dass er es ernst meint mit seinen Worten, dass er gerne mit Rat zu Seite steht. Die Idee, die er präsentiert, sei es Studiolicht aus Baustrahler oder Fotografie mit einer Handykamera, zeigt doch dass er Ideen einbringt, zum Nachdenken anregt. Es gibt in der FC zahlreiche Tüftler, die versuchen aus bescheidenem Budget ein Equipment zusammenzustellen. Sicherlich gibt es für für vieles vorgefertigte Produkte, aber gerade beim experimentieren liegt doch der Reiz, vergleichbar mit dem Spiel mit dem Licht. Wenn ich dann lese, dass hier sogenannte "Fotografen" schreiben, dass sie mit selbstgebasteltem Kram nicht zu einem Shooting mit einem Model erscheinen können, scheinen mehr Vertrauen in das Equipment als in ihre eigenen Fähigkeiten zu haben.

Ob ein Fotograf etwas taugt ist schwer zu sagen, da dies wie alles subjektiv ist. Wieviel an einem Bild macht der Fotograf aus? Ist es der perfekte Schnitt und das passende Licht, oder ist es der gute Bildbearbeiter, der hinterher den Schnitt setzt, den Schärfepunkt usw.? Vielleicht ist es auch ein gutes Foto geworden weil der Fotograf es verstanden hat seine Idee dem Model zu vermitteln oder vielleicht konnte er es auch nicht und das Model hatte eine gute Idee und der Fotograf hat nur auf den Auslöser drücken müssen? Wer will das heute beurteilen können?
Aber auf einem Konzert ist es anders, es heißt mit den Gegebenheiten auskommen zu müssen, bei open air auch im strömenden Regen seinen Auftrag zu erfüllen und den Druck dahinter zu haben seine Bilder zu liefern. Die Welt sieht sicherlich anders aus als die der Schönwetterhobbyfotografen hier, zu denen ich mich auch klar zähle.
Ich finde es gut, dass Guido sich die Mühe macht in seiner eh knapp bemessenen Freizeit seine unterhaltsamen Show zu präsentieren.
Denn hier in der FC geht es doch um Erfahrungsaustausch und jeder der etwas produktives dazu beitragen kann und mag ist herzlich willkommen.
Seht Guido da wie jeden anderen in der FC, wenn euch seine Bilder nicht zusagen, bzw. ihr der Meinung seid, dass er euch nichts mehr erzählen kann, euch nicht mehr neue Denkanstöße geben kann, euch unsympathisch ist, dann macht doch dass selbe mit ihm wie mit allen anderen für euch unineressanten FClern, einfach ignorieren und gut ist;-))).
Allen mehr Toleranz, dies ist unsereFreizeit und Hobby, oder?

man kann es auch kurz machen und den kabarettisten dieter nuhr zitieren:
"wenn men keine ahnung hat, einfach mal die fresse halten!"

alles schön und gut und nicht gerade meine art der fotografie.
was ich anmerken möchte weil es mir aufgefallen ist ist dass im text oben der schwerpunkt der fotografie mit der herr karp sich auskennt genannt werden sollte. sieht man sich die fotos an ist es klar... aber der fairness halber sollte es auch oben etwas ausdrücklicher im text stehen. oben im text schwingt der leichte anklang mit er könne alle arten der fotografie bewerten (und das verwunderte mich beim lesen doch sehr). liest man sich den text von herrn karp durch ist klar, dass es nicht so ist und er sich das auch nicht anmaßt.

Um auch hier alle Missverständnisse im Keim zu ersticken: in meinem Vortrag geht es nicht darum, Fotos zu bewerten, sondern um zu vermitteln, wie die Erwartungshaltung bei Profis wie uns ist bei einer Bewerbung. Der Workshop gestern hat gezeigt, dass es da grobe Unsicherheiten gibt: wie und womit bewerbe ich mich am besten - und in welcher Form. Für seine Fotos steht jeder selbst. Guido

der eigentliche blog-eintrag da oben klingt umfassender, was wohl ein grund für die aufregung hier sein dürfte. es hört sich einfach nach: herr karp kann alles kommentieren und richtig einschätzen. bringt einfach all eure arbeiten mit. eine einschränkung wäre da sicher sinnvoll gewesen.

keiner kann alles korrekt kommentieren.

eins muß man der fc lassen: hier ist immer mal schnell für einen sturm im wasserglas gesorgt...

lol

Uwe Johannsen hat oben das Zitat von Dieter Nuhr angebracht, dass ich, wenn ich diesen Blog lese, nur unterstützen kann.

Ich verfolge H. Karps Arbeit in der FC schon eine Weile und finde das er hier neben seiner Arbeit noch die Zeit findet sein Wissen und Erfahrung weiterzugeben. Hier in der FC sind genug Fotografen mit weitaus weniger Erfolg die sich nicht die Mühe machen würden, etwas von Ihren Erfahrungen weiterzugeben. Geschweige, sich mit den "gemeinen Volk" abzugeben.

Ich denke die Kompetenz von Herr Karp ist nicht zu bezweifeln, denn sonst müßte würde man den Managern der entsprechenden Künstlern Dummheit und Unwissenheit unterstellen, wenn Sie nicht auf einen erfahrenene Profi (oder Starfotograf) für Ihre Schützlinge zurückgreifen. Ob nun mit Titel "Music Photographer Of The Year" oder ohne. Diese Titel sind Schall und Rauch. Fakt ist, das er wegen seines Könnes und seiner Erfahrung gebucht wird. Wäre er ein mittelmäßiger Fotograf, wie lange wäre er dann im Geschäft ???

Ich finde es tragisch das diese Diskussion geführt werden muß. Zumal teilweise auf unterstem Niveau.

Guido, lass dich davon nicht beirren.

Hallo Guido.

Tja, immer mal wieder für ´ne Überraschung gut die FC.
Ich wär superglücklich mal Mark Knopfler fotografieren zu dürfen.... oder..... oder.....
Als Musiker u. Fotograf wär das schon ein Traum.
Nur das mag eben nicht jeder zugeben.
Und ich denke das dies der Grund für diesen Neidausbruch ist. Ich finde deine Bilder saugeil. Da gehört Können und feeling dazu. ( Neben der Hartnäckigkeit und der Erfahrung die Du bereits beschrieben hast) Ich hab mir die Profile der Neider angesehen........
Umso mehr war ich erstaunt wie sehr du darauf einegangen bist. Ich kann leider nicht dabei sein, aber ich bin sicher es gibt viel zu lernen.

lg
Nobby

Star knipser hin,Star knipser her.
Wer einegermasen fotografieren kann und dann die richtigen Leute kennen lernt usw......
Wie beim Klavierspielen,im richtigen moment die richtige Taste drücken.

mww: spannend, mehr Worte zum Karp, als zu Dir selbst. Ein Tipp: jetzt noch die richtigen Tasten beim Schreiben drücken... :-)

meine karte zum fc-festival liegt leider ungenutzt auf meinem schreibtisch herum, da ich wegen erkältung und fieber die 1000 km-Fahrt AC-HH-AC lieber nicht riskieren wollte.

guido karp's vortrag in HH stand auf meinem plan - nicht weil ich nun eine assistenz anpeilen würde bei jemandem oder gar in dieses fotografische gebiet rein möchte (ich wär ohnehin viel zu alt, mit 1,66 m für fotogräben ohnehin zu klein!) ;-) , sondern weil mich das thema einfach interessiert - so, wie mich einfach alles interessiert was im nahen und entfernten mit menschenfotografie zu tun hat.

guido karp schreibt oben in seinem statement sinngemäss, dass ein wichtiger teil seiner erfahrungen das lernen des umganges mit menschen gewesen ist.

das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, denn genau das ist im grunde das A und O bei allem was man tut.

ich stelle mit erschrecken beim lesen der ganzen comments fest, dass es vielen hier am guten gespür für menschen und demzufolge am umgangston fehlt.

da möchte jemand anderen weiterhelfen, informationen und erfahrungen weitergeben und erntet dann noch hiebe.

finde das nicht sehr schön!

ilona

Upps, wat geht den hier ab. Ich dachte in unserer Wohlstandsgeselschaft hat sich Sozialneid auf Manager fokusiert. Aber die Tastatur ist so herrrrrlich einfach zu nutzen und dann kann man ja auch das ein oder andere Missepetergefühl aus dem Bauch in Buchstaben wandeln.

Naja, ich denke das Guido Karp ein Guter is. DIe Bilder sind passabel bis gut für meine Augen und meine Schieblehre mit meiner eigenen Skalierung. Seine Hilfsbereitschaft ist übermässig und daher indiskutabel.

Das er prominent Dargestellt wird hat wohl damit zu tun das er prominent ist. Wer nun auch prominent sein möchte sollte seinen Arsch bewegen und nicht soviel Tasten auf der Tastatur tippseln. Es handelt sich ja zum Glück hier um eine Fotocommunity und nicht um eine Menschenbewertungscommunity. Oder seh ich das falsch?

P.S. Ich bin auch prominent - nur weiß es kaum einer :-)

Ich ziehe meinen vergleichsweise kleinen Hut vor Guido Karp, halte die Fresse und lade mir das PDF des Vortrages runter!
Das sollten die meisten meiner Vorredner auch tun! Es ist das Gesamtpaket aus nettem Menschen, passablem Fotografen und gutem Geschäftsmann. In einem der drei Punkte scheinen meine Vorredner ja wohl zu versagen, oder warum seid Ihr noch hier und müsst eure Bilder anderen Amateuren zeigen und um Bewunderung betteln?
Also, immer schön leise sein und weiter üben, denn wenn eure Bilder was taugen fehlen immer noch die anderen zwei Punkte zu Guidos Erfolg!

G/Jens

Ich habe noch nie einen so erfolgreichen Menschen erlebt, der gleichzeitig auch so hilfsbereit und auf dem Boden geblieben ist (dafür kenne ich aber einige Negativ-Beispiele). Es hat die Art, wie ich die Kamera halte, für immer verändert ... :D Danke dafür und manches mehr!

Zufälligerweise habe ich heute früh mit einem jungen Praktikanten meiner Schwester über Guido gesprochen, darüber, was es braucht, um in dem Geschäft erfolgreich zu werden ... Guido, ich versuche mir Deine Ausdauer und Art als Vorbild zu nehmen!

vg Harald

die menschen die guido nicht kennen und ihn nur an den bildern in der fc bewerten wissen nicht was ihnen entgeht wenn sie mal, wie ich, an seiner seite arbeiten durften.

in diesem sinne, danke guido das ich mal dabei sein durfte und das du mich wohl immer noch im augenwinkel hast ;-)

michael


Ich durfte mal einen Tag als Assistent bei Guido Karp arbeiten und bin für diese positive Erfahrung, die mir auch große Freude bereitet hat, sehr dankbar.
Wenn man sieht, wie dort gearbeitet wird, kann man schnell feststellen, daß Erfolg nicht zufällig ist.
Und an die ganzen Meckerfritzen: "Wenn das alles so einfach ist, macht es doch mal selber!"

Herzlichst :-) Carsten

Also ich würde zu gerne meine Konzertfotos von Herr Karp begutachten lassen! Leider ist mir der Weg von 1'000 km von der Schweiz nach Hamburg schlicht weg zu lang :-)

Gruss
Oliver

Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
(Wilhelm Busch)

Neid muss man sich erarbeiten,
Mitleid bekommt man geschenkt!
(Winston Churchill)

Beide Zitate bringen es auf den Punkt. Der Neidfaktor einiger Schreiberlinge hier ist echt unglaublich. Ich kenne Guido Karp schon aus meiner journalistischen Tätigkeit bei der Rhein-Zeitung vor 15 Jahren. Er ist ein Weltklassefotograf, der es aus bescheidenen Verhältnissen an die TOP-Spitze der Fotografen geschafft hat!

Wir können den Spieß ja mal umdrehen: Die "Neidhammel" sollen mal versuchen, nur ein einziges Foto in einer großen Tageszeitung unterzubringen und sich einen Ruf als hervorragender Fotograf aufzubauen! Ich kann die Redakteure schon lauthals lachen hören über die Schnappschüsse und Knipsebildchen...

Wer es nicht glaubt, kann sich ja gerne mal mit seiner Mappe zum Studiengang "Mediendesign" oder "Fotografie" bewerben. In Köln kommen auf 100 Plätze 5000! Bewerber. Ich habe da schon etliche grottenschlechte Bildchen gesehen, die sofort in die Tonne gewandert sind. Die sich mein Prof. erst gar nicht ansehen musste, weil dessen Assistenten sich schon vorher darüber kaputt gelacht haben!

Im Klartext: Dass ein Guido Karp sich die Mühe macht und einen Einblick in seine Arbeiten erlaubt, ist nicht selbstverständlich! Genauso wie die immense Zeit, die er aufgewendet hat, um den o. g. Blog zu verfassen. Meine Prof´s hätten sich diese Zeit niemals genommen. Da kann man erst mal eine hübsche Summe hinblättern, um überhaupt immatrikuliert und zu deren Seminare hingehen zu dürfen!!!

Hut ab davor, dass Guido Karp sich die Zeit und Mühe sowie den weiten Anfahrtsweg auf sich nimmt, um Arbeitsmappen und Fotoarbeiten zu beurteilen!!!!!

Grüße, Stefanie

also was den neid einiger leute hier angeht, kann dir lieber oliver aber nicht zustimmen
in meinem job arbeite ich auch sehr viel mit zeitungen und magazinen zusammen - werbung etc ist das wort....

was hier die meisten so sagen, hat schon seine richtigkeit - die bilder von guido sind nicht die besten, aber auch nicht die schlechtesten....

wie sagt man so schön über so nen hype von fotografen: "er war mal irgendwann zur richtigen zeit am richtigen ort"

bestes beispiel sind andere fotografen die stars etc fotografieren - die bilder allesamt absolut oberlangweilig, aber weil ein michael jackson da saß, will auch ein david bowie da sitzen.... kann ja nich sein, das der ein bild von ihm dann hat und der andere nicht .....

was das die bewertungen angeht und tips - ich glaub kaum das sie einen wirklich weiterbringen werden!
entweder man hat glück und hat was gutes gemacht und wird aufgrund seiner bewerbung angenommen oder man hat es nicht und wird es eben nicht....

daher find ich das hier auch bissl albern das ein einzelner fotograf so hochgehimmelt wird.