Hipstamatic, Leme & Co. - Kunst oder Kitsch?

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An Smartphone-Bildern, die mit Hilfe der dazu angebotenen Filter-Apps entstanden sind, scheiden sich die Geister. Von größter Begeisterung bis hin zur völligen Ablehung reicht das Spektrum in der Community. Wir haben jetzt einmal zwei langjährige "Communauten" und routinierte Fotografen zum Thema befragt.

Uns interessiert natürlich vor Allem Eure Meinung dazu. Wer von Euch verwendet gerne, immer mal wieder oder auch immer öfter, einen Filter bei der Fotografie mit dem Smartphone - habt Ihr einen Lieblingsfilter? Und wer lehnt das Ganze eher als "unnütze" Spielerei ab?


Thomas Bregulla meint:
"Fotografieren mit Apps auf dem Phone - mir macht das einen höllischen Spaß." Dabei sind es nicht einmal die Effekte, die Farben und die Störungen, die im Bild erscheinen, sondern das quadratische Format, das meinen Blick auf die Gestaltung von Fotografien neu gesetzt hat. Früher fand ich das quadratische Format fürchterlich. Weder Fisch noch Fleisch. Jetzt, durch die Lockerheit und Leichtigkeit der iPhone Fotografie habe ich meinen Gefallen am Format und den Apps entdeckt.

Dabei hat jede App ihren eigenen Reiz.
Hipstamatic - auf eine Weise ist es die "ehrlichste" iPhone Fotografie, abgesehen von der normalen iPhone Kamera - man bestimmt den Ausschnitt und drückt den Auslöser. Der Fotograf beeinflusst das Bild im Nachhinein nicht mehr. Vorher jedoch wird "Objektiv", "Film" und "Blitz" ausgewählt.
Leme - noch mehr Spaß - besonders die Action Sampler haben es mir hier angetan. Schön, um zu experimentieren.
Instagram - hier kann man überlegen, ob man sein Bild im Nachhinein verändern will, oder nicht. Man kann jedes Bild nehmen, nicht nur die mit Instagram fotografierten. Mein "Workflow" hier - mit der normalen iPhone Kamera das Bild gemacht - und dann in Instagram beschnitten. Gleichzeitig ist es dann in der Community.

Zusammenfassend möchte ich sagen - mein fotografischer Stil hat sich durch die Apps gelockert. Da ich das iPhone immer dabei habe, fotografiere ich auch immer und überall. Es macht Spaß, steigert die Lust am Experimentieren und die Qualität ist den Umständen entsprechend gut. Eine prima Alternativen zu meinen anderen Kameras. Ich möchte sie nicht mehr missen.



Martin Schwabe sieht das etwas anders als Thomas. Ihn nervt generell der ganze "i"-Hype und die Smartphone-Fotografie mit Filtern im Besonderen.

"Das Motiv verkommt zur Bedeutungslosgkeit - die Krankheit Hipstamatic ist heilbar."
In den letzten Jahren drängt sich ein Buchstabe immer mehr in den Vordergrund, das i. Wer Hip ist kauft i. Ok zugegeben, ein wenig mehr steckt dahinter, hinter dem i verbirgt sich der iPod, der iMac, das iPhone oder das iPad.Schön sind sie anzusehen, teuer sind sie auch, ein wenig entmündigt wird man zudem, aber was tut man nicht, um iFan der Firma Apple zu werden.

Seit Einführung des iPhones ist ein neuer Trend entstanden, denn das Gerät war viel zu schade, um damit zu telefonieren. Schließlich kann man ja über iTunes ganz viele wunderbare Apps auf das iTelefon laden, die dessen Funktion nahezu unendlich erweitern.Die intergrierte Kamera des iPhones kann Fotos machen - nicht besonders toll, aber es funktioniert. Aber diese Fotos unterscheiden sich in keiner Weise von der Massenknipsware anderer Handys.

Was also lag näher, als eine App zu schaffen, die aus einem Foto ein iFoto machte. Hipstamatic war geboren. Die Idee dahinter ist so simpel, wie genial: Man reduziert die sowieso sehr mäßige Qualität des Fotos noch einmal deutlich, dreht an den Farbreglern bis der Weißabgleich garantiert nicht mehr stimmt, dazu ein wenig Vignette, einige Überstrahlungen und ein Unschärfeschleier, bis man kaum mehr erkennt, was das eigentliche Motiv ist. Fertig ist das iFoto, dass man dann sogleich in facebook präsentiert um möglichst viele "likes" zu ergattern.

Und natürlich schreibt man nicht mehr daneben, was man fotografiert hat oder wo. Nein, viel wichtiger ist: Welcher Style wurde verwendet, um das Motiv zu entseelen und ein iFoto daraus zu machen.

Aber keine Sorge, Hipstamatic ist heilbar.

Man nimmt eine richtige Kamera und setze sich wieder mit dem Motiv auseinander und nicht mit dem Style und es passiert erstaunliches: Übersättigt von den vielen iFotos und deren Styles macht es wirklich Freude, wieder echte Fotos zu betrachten.

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Kommentare (36)


Zunächst mal sehe ich das weitgehend als Modeerscheinung, und da mir handwerklich
Solides lieber als Mode ist, reizt mich
diese iPhone Fotografie nur mäßig.

Kunst oder Kitsch ist das, was die Anwender
mit diesen medialen Produkten machen. Einige
Fotografen hier sind da schon sehr kreativ,
andere produzieren Kitsch as Kitsch can.

Grüße
Alfons

Naja, einerseits ist es in der Tat irgendwie eine Mode geworden - und es ist eine wahre Bilderflut, so dass es schon langsam langweilig wird.

Andererseits - wie Thomas Bregulla schreibt - empfinde ich es in der Tat so, dass zum einen das quadratische Format plötzlich gewinnt, und man sich wieder zwingt, fotografisch zu sehen - eben anders fotografisch zu sehen:

[fc-foto:26960039]

natürlich ist es zur modeerscheinung geworden. und es stört mich auch sehr, dass inzwischen fast jeder der nie was mit apple am hut hatte, ein i gerät in den händen hält und auch jeder nichtfotograf hipstamatic, instagram etc. benutzt. die anderen smartphoneanbieter bieten ja alternativen. immerhin.

als alter appleuser benutze ich nicht nur i geräte, sondern bin auch ein freund von derzeit insbesondere instagram. entscheidung am kleinen display, sofort ins netz in die instagram community geschickt, dann daheim am großen bildschirm nochmal anders gesehen. das schult das auge, lässt situationen partizipieren, lässt liveserien entstehen, die man dann wieder im "großen" editieren kann. leme und histamatic nutze ich auch, wenn auch seltener -vieles was über digitalfilter läuft gerät natürlich an seine grenzen. ist eine nachgemachte ästhetik -funktioniert aber teilweise genauso wie ich es haben möchte. gestalterisches werkzeug, welches auch echte fotografen nutzen und wenn sie dazu lust haben, auch nutzen sollten. man kann damit geschichten erzählen und das möchte ich.

ist es eine spielerei? ja
ist es unnütz? ja

wie vieles andere mit anderen kameras auch. ich mag nutzloses, was mir gefällt, weils einen freudefaktor hat. vielleicht ist ja das der nutzen. naja nützt ja nix.

achja: die frage kunst oder kitsch stelle ich mir nicht.

Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo in der Mitte. Natürlich kann man die Verfremdungen auch kreativ nutzen und es kommt ja auch ab und an ein Bild dabei heraus, das man durchaus vorzeigen kann. Das ist wie bei dem anderen Spielzeug, dem Lomo. Am ehesten gelingt so etwas, wenn der Nutzer auch in der traditionellen Fotografie bewandert ist und eben nicht nur aufs Knöpfchen drückt und aufs Vögelchen wartet. Eine genaue Einschätzung was geht und was man besser unterläßt ist der Qualität der Ergebnisse allemal förderlich. Ganz egal welche Technik man nutzt.

Hipsta und Co wirkt bei den meisten Bildern ausschließlich als Geschmacksverstärker. Was vorher fad war bekommt auf einmal eine Geschmacksnote.

Damit wird die Qualität leider oft nicht besser, aber im ersten Moment schmeckt es halt und übel wird es einem erst nach übermäßigem Genuss.

Es trifft den Massengeschmack wie Curriewurst. Ob das nun gefällt oder nicht hängt vom Geschmack und Niveau ab.
Übrigens, manchmal esse ich auch gerne Curriewurst.

die Einleitung und die beiden Meinungen polarisieren, dass es eine Freude ist. da wird natürlich jeder in der fc eine klare Meinung haben. und selbstverständlich geht das ganze wie jeder gutgemachte forumsthread dann wieder schön am Wesen der dinge vorbei. Kunst kann man mit jedem gerät machen. Kitsch auch. aber was wird hier überwiegen?

Handyknipserei macht einfach Spaß und mit Apps doppelt Spaß ! Trotzdem muss man noch über das Motiv und den Bildaufbau nachdenken, um damit vorzeigbare Bilder zu produzieren. Ich habe gerade ein Lemebild in 16 mal 16cm ausgedruckt und die Quali ist überraschend gut
Gruß Ingrid

Mit Handy und App zu fotografieren, ist _eine_ Art Bilder zu produzieren. Mit (D)SLR usw eine Andere. Beides hat seine Berechtigung. Genau wie damals 35mm, Pocket, 6x6 und was es sonst noch alles gab und gibt. Was "gut" oder "schlecht" ist, kann nur der Betrachter entscheiden.

Durch die vielen Möglichkeiten der Apps wird jedes Foto garantiert einmalig. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es macht Spaß, ist stets zur Hand und Objektivtauscherei ist auch nicht nötig. - Wunderbar

ich habe eine Menge schwarzweiße Hipstabilder gesehen, die keinen Deut schlechter waren als die aus den großen Bodies, techn. Qualität mal aussen vor.

Eine schöne Spielerei, in jedem Fall. Und würde ein "großer" Fotograf zum iphone greifen, just for fun, die Pics würden sofort Kunststatus erhalten, da bin ich sicher...

die beste Kamera ist die, die man dabei hat. somit ist das iphone mit seinen möglichkeiten hin und wieder die beste kamera ever.
was nützt es da wenn ich eine nicht i kmare zu hause habe mit der ich so tolle bilder machen kann.

wer fotografieren kann wird auch mit dem iphone tolle bilder machen. viele fühlen sich dann aber auf den schlips getreten, da sie sehen dass andere ohne teure kameras und kalibrierten computersystemen bessere bilder machen.

ich habe ein paar hipstas hinter glas an der wand hängen.
1. mir und auch anderen gefallen sie
2. qualitativ kein unterschied zu anderen bildern bei 15 mal 15 in diesem fall

früher gab´s Pola heut Hipsta!!!
...ich kenn einige Jugendliche die über die Iphonografie Lust und Interesse auf *richtige Fotografie* bekommen haben

P.S. I Love Hipstamatic ;-)

Als Nutzer des iPhone 4 verwende ich am häufigsten Adobe Photoshop for iPhone! Grandiose Software, noch dazu kostenfrei. Auch hier kann man Bilder so ganz ohne Kitsch bearbeiten... Wenn man mag :-)

Schaut doch einfach mal bei meinem Zweitaccount "iPhonepixel" vorbei.

LG

P.S.: Normalerweise nutze ich eine EOS 1D MkII, somit sind die Ansprüche an sich recht hoch... Gruß

Letztlich geht es doch darum Spass an der Fotografie zu haben...oder auch zu bekommen.
Womit...ist doch schnurz
Also macht die Fotos womit ihr wollt ;-)
lg Volker

Cool, ich wusste garnicht, dass Handyfotografie hier ein Thema ist. Bin erst neulich auf instagram gestoßen und bin begeistert. Ich hätte nie gedacht, dass in so manch einem Schnappschuss das Potential zu wirklich einem wirklich ansehnlichen Bild steckt.

Ich würde sagen, das ist die moderne Polaroid :)

Also ich fotografiere auch hauptsächlich und viel lieber mit meiner Spiegelreflex, muss aber sagen dass eben weil man diese nicht immer und überall dabei hat das smartphone eine pratische Alternative ist.
Bevor ich ein Motiv gar nicht festhalten kann - vielleicht auch um es später noch einmal mit der DSLR auf zu nehmen - fotografiere ich es eben mit dem iPhone.
Ich habe ebenfalls auch wie Thomas Bregulla gefallen an dem quadratischen Format gefunden und fotografiere auch öfter mal mit Leme.
Dabei finde ich nicht das die Bilder bis auf das Letzte entstellt werden sondern einfach, statt am PC nachbearbeitet, gleich genau so aufgenommen werden.
In der "echten" Fotografie machen das abertausende von Fotografen und bearbeiten quasi jedes Bild nach und das auch nicht zu oft um es absichtlich in ein "anderes" Bild zu verwandeln.
Also warum sollte man es nicht nutzen so etwas schon im vorhinein ein zu stellen.
Die Bilder die ich z. B. mit meiner "richtigen" Kamera mache bearbeite ich sehr selten nach und dann auch nur ganz dezent, weil ich mit diesen Fotos gerade das echte und realistische darstellen möchte.
Aber mit den iPhone-Fotos mache ich schöne "Spaßaufnahmen", obwohl sie mich manchmal schon sehr beeindrucken! ;)
In diesem Sinne bin ich selbstverständlich für die iPhone Fotografie und finde es schade, dass Martin Schwabe nicht gegen die iPhone oder Smartphone Fotografie ist, sondern scheinbar eher eine Abneigung gegen die Firma Apple und den damit verbunden Hype hat (inkl. dem allg. Smartphone Hype).
Wie ich finde hört es sich jedenfalls leider so an. Denn es wäre schade wenn man kein offenes Auge für eine andere "Fotokunst" haben kann, bloß wegen des Image des Unternehmens.
Mfg
JC

Modeerscheinung hin oder her, Fotos müssen wirken. Polaroids haben in der schönen analogen Zeit auch nicht jedermann erreicht, was solls. Ob analoge Fotos mit Mittelformat-Klassikern, Holga, Lochkamera, Spielzeugkamera, Handy-Aufnahmen mit Apps und was es sonst noch alles gibt. Wenn ein Foto gut gemacht wurde und mich anspricht, bin ich für alles zu haben. Für das Telefongeknipse spricht, man hat die Kamera fast ständig dabei.

Kunst oder Kitsch = gut oder schlecht?

Allein - es liegt im Auge des Betrachters

Axel

Ich benutze vor allem Hipstamatic sehr gerne. Das quadratische Format mochte ich schon immer (daher das ² in meinem Nick). Es macht einfach Spaß und man hat das iPhone - im Gegensatz zur Spiegelreflex - immer dabei und ist schneller schussbereit.
Hipstamatic erzieht auch zur genauen Kontrolle des Bildausschnittes. Mit dem Rahmen und der Vignettierung ist keine spätere Korrektur mehr möglich. Weil man sich schnell an die "geschmacksverstärkte" Optik gewöhnt hat, sieht man auch hierbei, ob sich der Autor vorher Gedanken über sein Bild gemacht hat oder nur drauf los geknipst hat.
Ich sehe die Apps nicht als Spielerei, sondern als Ergänzung (mit der sich auch schön Spielen lässt).
Sehr interessant finde ich an einigen Apps, dass die Programmierer viel kreativer zu sein scheinen als die der rennomierten Kamerahersteller. So kann man z.B. bei ProCamera die Bereiche für den Fokus und den Weißabgleich getrennt durch Verschieben mit dem Finger auf dem Touchscreen einstellen. Obwohl... wenn ich überlege, wie viele Nasenabdrücke ich immer auf dem Display meiner SLR habe, wäre das doch nicht so gut ;-)

Ergänzung: SnapSeed gefällt mir auch sehr gut zur Nachbearbeitung.

Mich nervt, ehrlich gesagt, mehr diese ständige Erwähnung dieser semi-religiöser Marke ("iPhone") als die Fotos selbst. Als wäre es das einzige Smartphone. Allein auf dieser einer Seite steht das Wort "iPhone" gleich 20mal.
(sagt der Vygi, der ein Android-Telefon hat und Smartphonefots gar nicht mag, egal ob mit oder ohne "i")

das fotografieren mit dem - i phone - { tatsächlich - es heißt so ;) } - und apps ist etwas, was mir ebenfalls unglaublichen spaß macht; als EIN teil meines fotografischen tuns. ich verstehe nicht, wieso man da abwägen, vergleichen oder gar "streiten" kann. es sind komplett verschiedene vorgehensweisen - und was zählt ist m.e. das menue; nicht die art wie es gekocht wurde. das fotografieren mit app ist ein schnelles fotografieren; ich muss mich schnell entschließen welches app zum einsatz kommen soll, der "schuss" muss "sitzen", da ein nachbearbeiten nicht statt findet. es hat viel vom alten analogen fotografieren - ohne die arbeit in der dunkelkammer. für mich hat es eine hohen reiz, gerade auch bilder mit bewegter handy-kamera so zu realisieren, wie ich sie mir vorgestellt habe. mir hat die handycam den spaß am fotografieren - am experimentieren - zurückgegeben. und heute benutze ich beides, die slr und das handy, völlig entspannt und ohne hype. das iphone habe ich übrigens aus dem grund, weil ich es mit den pc`s leid war und schon lange sehr zufrieden mit mac arbeite. lg, anne

Ob iPhone, ich möchte die Bezeichnung hier einfach mal für die Kategorie der Geräte stehen lassen, obwohl ich daneben auch ein Nokia E6 verwende, oder eine SLR, ist letztendlich für mich keine Frage. Beide haben ihre Anwendungsgebiete und Stärken und Schwächen.
Letztendlich kommt es doch darauf an, wie die Technik benutzt wird. Mit beiden kann man sowohl trash als auch eben gute Bilder machen. Beide -systeme haben ihre spezifischen Stärken und Schwächen.
Die vielen Möglichkeiten der Handyapps verführen sicherlich mitunter dazu, auch mal über das Ziel hinaus zu schießen. Andererseits kann aber auch die Beschränkung auf ein quadratisches Format zum Beispiel Anreiz sein, dieses gestalterisch auszureizen. Darüber hinaus sehe ich eine Reihe positiver Aspekte der Fotoapps, wie die rasche Einsetzbarkeit, die Tatsache, daß das Handy fast immer an Bord ist (im Gegensatz zur SLR), die Möglichkeit, Bilder ganz unmittelbar out of cam weiterzuleiten, einzustellen und zu verschicken.
Eine Reihe meiner Bilder hätte es ohne mein iPhone/Nokia E6 nicht gegeben. Was ich sehr bedauert hätte.
lg, Artemia

eine canon 5 d und ein 4er iphone sind meine geräte und ich nutze beides gern. sicherlich muss ich mir immer gedanken machen, egal welches gerät ich in der hand habe, aber ich mag den unverkrampften und spontanen umgang, den mir das iphone ermöglicht. hipstamatic ist toll, muss aber eben auch gut überlegt sein. angesichts des breiten angebots mal eben den richtigen filter für das herrschende licht und passenden zur bildaussage zu finden, ist nichtmal trivial. unterwegs ist daher der "risikozufallsmodus" nicht die schlechteste wahl. mal gewinnt man, mal verliert man. *g* aber ich habe schon ganz bewußt serien mit hipstamtic entwickelt und auch bis 40x40 ausgedruckt, funktioniert wunderbar. ich möchte mein iphone nicht missen, man kann ja nicht ständig die große kamera dabei haben.

eine canon 5 d und ein 4er iphone sind meine geräte und ich nutze beides gern. sicherlich muss ich mir immer gedanken machen, egal welches gerät ich in der hand habe, aber ich mag den unverkrampften und spontanen umgang, den mir das iphone ermöglicht. hipstamatic ist toll, muss aber eben auch gut überlegt sein. angesichts des breiten angebots mal eben den richtigen filter für das herrschende licht und passenden zur bildaussage zu finden, ist nichtmal trivial. unterwegs ist daher der "risikozufallsmodus" nicht die schlechteste wahl. mal gewinnt man, mal verliert man. *g* aber ich habe schon ganz bewußt serien mit hipstamtic entwickelt und auch bis 40x40 ausgedruckt, funktioniert wunderbar. ich möchte mein iphone nicht missen, man kann ja nicht ständig die große kamera dabei haben.

Fotografieren hat in erster Linie mit sehen und gestalten zu tun un sehr wenig mit Technik und Werkzeug. Mich langweilen auch viele Bilder, die mit einer SLR gemacht wurden, weil ganz viele aus meiner Sicht nicht fotografieren sondern knipsen...

ich benutze beides, und da ich die schwere canon nicht überall dabei haben kann, ist das iphone oft nützlich. es macht spass, nicht jedes foto technisch perfekt auszuarbeiten, sondern eben ein wenig zu spielen. es ist ein revival von lomografie, man traut sich irgendwie mehr mit dem handy. manchmal geht's sogar umgekehrt: ich mache mit der canon fotos und bearbeite sie mit einer iphone filter app... ;o)

es gibt wenige wirklich gute fotografen, sei's mit handy oder einer "richtigen" cam.

letztlich ist ein gutes foto eben nicht abhängig von teurer technik oder aufwändiger nachbearbeitung, sondern lediglich eine frage des auges für motive, licht und emotionen...

ob einem die ästhetik gefällt oder nicht ist geschmackssache, aber ich bin der meinung, dass man mit jedem fotoapparat grundsätzlich sehenswerte bilder fabrizieren kann und dass iphotography genauso einen gewissen kunstanspruch hat wie die fotografie mit der DSLR. es geht einfach um etwas anderes, aber es gibt auch in dem bereich durchaus menschen, die unglaubliche fotos damit machen und momente auf eine besondere art und weise festhalten können.

Hipsta hat den Vorteil, dass man ein iPhone immer dabei haben kann. Noch dazu muss man sich kreative Gedanken über das quadratische Format machen, was wirklich Spaß macht. Nicht alles was rauskommt, sieht auch gut aus... aber ist es nicht bei den großen Schwestern von Canon & Co nicht genauso?
Ich finde Hipsta hat da seine Berechtigung, wo es an einer fetten SLR mangelt.
Meine Lieblings-Linse? John S
Mein Lieblings-Film? Kodot

Seit einem Jahr fotografiere ich mit SLR und Hipstamatic parallel und seit ewigen Zeiten mit verschiedenen SLRs
Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, die Ergebnisse vergleichen zu wollen.
Das sind zwei verschiedene Disziplinen die riesig Spaß machen.
Die Hipstavarianten schenken mir eine riesige Freiheit, da ich weiß, dass ich hier jeden Fehler machen darf, wird dann halt direkt gelöscht.
Und besonders wichtig, ich habe noch nie ein Bild in Photoshop so extrem verfremdet, wie es manche Hipstafilter machen, und ich kann nur sagen es macht einfach Spaß, einen höheren Anspruch habe ich an die Hipstaecke nicht.

Mit der SLR fotografiere ich ganz anders, sehr klassisch und eher perfektionistisch, somit auch in einem vorgegebenen Schema, so wie halt 95 % aller anderen fc Mitglieder auch.

Mir gibt diese Möglichkeit zu jeder Tageszeit an jedem Ort mit Bildern zu experimentieren, viel Freiraum und über den Fotostream kann ich steckerlos die Bilder am Ipad aussortieren.

Und mit den GPS Daten könnte man auch auch schickes Reisetagebuch anlegen, mit Karte Uhrzeiten.....

Just for Fun

Man kann die Sterneküche genießen, aber jeder geht täglich auch an den Kühlschrank um isst was, und muss hier nicht vergleichen.

äusserst animierend, dieses hipsta, mein erstes i-phone wurde ein i-photon, und immerhin hat es mich nach wenigen wochen dazu angeregt, eine echte mittelformatkamera anzuschaffen, mit der ich nun viel mehr zeit zubringe als mit meinem i-photon

Was ist das fuer eine Diskusion?
Warum werden hier Aepfel mit Birnen verglichen?
Ist es nicht so dass alles was Kreativitaet Kommunikation und Konsum foerdert positiv ist.
Und ist es nicht so dass iFotos Spass machen sollen.
Noch nie haben so viele Menschen ein so positives Medium benutzt. Ich hoffe, dass es bald mehr iFotografen gibt als Suchtgiftkonsumenten!!!!!
Ueber die vielen verschiedenen Kunstrichtungen in der Malerei regt sich kein Mensch auf. Also warum will man die iFotografie negativ machen. Erklaert mir das bitte!!!!

Ach.......wenn ich doch nur mit meiner EOS 450D auch telefonieren und einen Kaffe kochen könnte! :-)

@wsphani; sehr sympatischer wunsch! Wieso gibt es das noch nicht...

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