Georg Lenzen, Entwicklungsleiter der videocommunity, ist ausgebildeter Mediengestalter, studierter Medienfachwirt und seit zwölf Jahren im Film- und TV-Bereich tätig. In dieser Zeit hat er an professionellen Fernsehproduktionen mitgewirkt, drehte Industrie- und Werbefilme für eine Werbeagentur und arbeitete im Newsbereich der Deutschen Welle. Seine Leidenschaft jedoch galt dem Amateurfilm - für seine selbstproduzierten Filmprojekte und denjenigen, an denen er beteiligt war, suchte er nach einer Ausstellungsplattform, in der man gemeinsam mit anderen Filmenthusiasten kreativ sein kann. Da Georg diese Plattform nicht gefunden hat, macht er nun selbst eine.
fc:
Es gibt YouTube, es gibt Google Video. Wozu muss es jetzt auch videocommunity.com geben?
Georg:
Wir erfinden das Rad natürlich nicht neu. Aber wir machen es runder. Mit einer Gemeinschaft, in der sich die ambitionierten Filmer treffen, die auf Qualität setzen, die kreativ sind und wirklich Lust darauf haben, eigene Filme zu produzieren. Und das gemeinsam! Die videocommunity ist keine reine Video-Share-Plattform, denn bei uns treffen sich die Film-Maker zu gemeinsamen Projekten. Wir bieten ihnen die Möglichkeit, sich untereinander zu verlinken und ermöglichen somit eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation.
fc:
Die videocommunity als Schnittstelle zu einer gesamten Crew?
Georg:
Richtig. Ob Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann, Cutter oder Musiker - alle können sich einbringen, sich untereinander verknüpfen, sich für gemeinsame Film- oder Musikprojekte suchen und finden. Außerdem besteht für jeden Einzelnen die Möglichkeit, Videos hochzuladen, an denen er mitgewirkt hat - und kann wiederum andere Beteiligte einladen, die dann mit dem Video in Verbindung gesetzt, also verknüpft werden.
fc:
Gibt es weitere Unterschiede zu anderen Video-Share-Plattformen?
Georg:
Allerdings. Wir bieten den Usern der videocommunity die Möglichkeit, ihre Videos in voller PAL-Auflösung hochzuladen. Die Auflösung der Videos in unserer Community ist somit um ein Vierfaches höher als bei anderen Videoplattformen und entspricht Fernsehqualität. Zudem ist die Tonqualität mit 160 KBit Audio höher als zum Beispiel bei Music-Load oder iTunes.
fc:
Frage an Andreas Meyer: Was ist vom Kauf von YouTube durch Google zu halten?
Andreas:
Ich begrüße diese Entwicklung, weil sich zwei innovative Unternehmen zusammenschließen, die dafür sorgen, das Bewegtbild im Internet populärer zu machen. Wenn das so weiter geht, hat das klassische Fernsehen bald ausgesorgt.
Das Tolle dabei ist, dass auch der Druck für engagierte Hobbyfilmer und angehende Profis wächst, das Internet für ihre Filmprojekte zu nutzen. Selbstverständlich braucht es dazu eine Plattform, bei der es auf die hochwertige Präsentation ankommt und die außerdem früher ansetzt, sogar noch vor dem fertigen Film und mit der Planung eines neuen Projekts und der Vernetzung zwischen kreativen Filmern. Und da kommt die videocommunity genau richtig!